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Stride Piano

Stride Piano ist eine pianistisch anspruchsvolle Spielart des Klavierjazz, die in den 20er Jahren im New Yorker Stadtteil entstand. Aus diesem Grund spricht man auch von "Harlem Rhythm". Ähnlich wie im Ragtime spielt die linke Hand des Pianisten einen Wechsel von Basston und Akkord, abgelöst von harmonischen Durchgängen und Chromatik. Anders als im Ragtime wird aber swingig phrasiert und vor allem mit rechts virtuos improvisiert.
Bekannte Stridepianisten in den 20ern und 30ern waren James P. Johnson, Fats Waller und Willie "The Lion" Smith. Dem Strideidiom bedienten sich aber auch spätere Pianisten im moderneren Jazz. So hört man durchaus auch bei Thelonius Monk, Dave Brubeck und nicht zuletzt Oscar Peterson immer wieder Anklänge von Stride.