Begeben wir uns in das Jahr 1926 und finden uns in der Southside von Chicago wieder, so treffen wir hier ind den Musikclubs schwarze Jazzmusiker an, deren Musik Vorbild der Hot Potatoes ist.
Warme, vom Blues und Rag geprägte Musikwird in kleinen Ensembles um die Musiker Jimmy Blythe, Jimmy Noone, Johnny Dodds und Louis Armstrong gespielt.
Nicht ungewöhnlich ist, daß die Klarinette die Funktion des Kornetts übernimmt und die Melodie spielt. Das Kornett spielt dabei den improvisierenden Part der Klarinette. Ein starker Rhythmus aus Klavier, Banjo und Basssaxophon macht das Wechselspiel der beiden Bläser spannend und anziehend.
Jazzbands dieser Klangfarbe sind in der heutigen Jazzszene sehr rar und haben sich die Wertschätzung ihrer Musikerkollegen verdient.
Die Auftritte der 1997 gegründeten Hot Potatoes sind nicht häufig, da wie seinerzeit in Chicago und New York alle Musiker in größeren renommierten Orchestern spielen (Bottomland Orchestra, Jazz'O'Maniacs).
Roland Pilz-trp,voc, Claus-Günther Winkelmann-cl,ssax, Jan-Hendrik Ehlers-p, Heiner Diedrichsen-bjo,Lutz Jordan-bssax